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Brackets & Co

Bei jugendlichen Patienten mit abgeschlossenem Zahnwechsel und bei Erwachsenen ist häufig eine feste Spange (Brackets) erforderlich. Hochelastische Drähte gewährleisten eine biologische und körperfreundliche Zahnbewegung. Das ästhetische Problem der Metallbrackets kann mit zahnfarbenen Keramikbrackets reduziert werden.

Feste Zahnspange

Feste Zahnspange


Die Diagnose

Zuerst machen wir uns ein detailliertes Bild von der Zahn- und Kiefersituation des Patienten. Dazu röntgen wir Ober- und Unterkiefer in der Übersicht und von der Seite, machen Fotos des Gesichts und nehmen Abdrücke vom Gebiss. Anhand der Röntgenaufnahmen können wir sehen, wie die Zähne in den Kiefern liegen und wie sich die Kiefer vorrausichtlich entwickeln werden. Mit Hilfe der Gipsmodelle analysieren wir die Fehlstellungen und beurteilen den vorhandenen Platz für die Zähne. Für eine Wachstumsprognose bei Kindern und Jugendlichen röntgen wir in seltenen Ausnahmefällen zusätzlich die Hand. Denn die Entwicklung des Handwurzelknochens gibt uns Aufschluss über das künftige Wachstum eines jungen Patienten. Danach entscheiden wir über den Behandlungsweg.

Bei Kindern mit frühem Wechselgebiss wird häufig eine lose Zahnspange eingesetzt, um die Zähne zu verschieben (aktive Platte) und um den Unterkiefer in eine ideale Verzahnung zum Oberkiefer einzustellen.


Frühbehandlungen

Das Wachstum unserer jungen Patienten spielt bei der Behandlung von Fehlstellungen eine wesentliche Rolle. Schon bei Kindern im Kindergarten- und Vorschulalter lassen sich abzeichnende Veränderungen erkennen, z.B. vorzeitige Verluste von Milchzähnen, Fehlstellungen von Unter- oder Oberkiefer oder Fehlfunktionen der Zunge. Der Vorteil für unsere jüngsten Patienten: Später notwendig werdende Behandlungen können durch die Frühbehandlung erheblich verkürzt oder sogar vermieden werden.


Therapieformen

Kinder und Jugendliche ab dem 8./9. Lebensjahr können wir mit herausnehmbaren Geräten (bei Kieferfehlstellungen) oder festsitzenden Klammern (bei Zahnfehlstellungen) behandeln. Von Fall zu Fall kombinieren wir dabei auch beide Therapiewege. Es zahlt sich in jedem Fall aus, früh zu kommen, denn dann kann die Therapie bis zum dreizehnten Lebensjahr abgeschlossen werden.

Welches Klammersystem zum Einsatz kommt, ist von Fall zu Fall verschieden.

Herausnehmbare Klammern sind aus Kunststoff und werden individuell dem Ober- und Unterkiefer angepasst und durch Drahtklammern gehalten. Durch Federn und Schrauben wird die gewünschte Korrektur erzielt. Festsitzende Klammern sind aus Metall oder durchsichtiger Keramik. Sie werden direkt an den Zähnen befestigt und mit Drahtbögen verbunden. Diese Drahtbögen bewegen die Zähne und bringen sie behutsam an den richtigen Platz im Kiefer.

Bei der Gestaltung dieser Klammern wirken unsere jungen Patienten aktiv mit. Sie können aus einer Vielfalt von farbigen Möglichkeiten wählen. So macht Kieferorthopädie dann auch noch Spaß!

Lose Spangen

Lose Spangen


Invisalign®

Diese Methode ist die transparente Alternative zur herkömmlichen Zahnspange. Dabei verwenden wir eine Serie von Invisalign® Alignern. Das sind transparente Spangen, die individuell für jeden Patienten angefertigt werden. Die nahezu unsichtbaren Aligner bewegen die Zähne Schritt für Schritt, bis das gewünschte Ergebnis erreicht ist. Voraussetzung für eine Invisalign® Therapie ist der erfolgte Abschluss des Zahnwechsels. So verbindet Invisalign® perfekt hohen Tragekomfort und kieferorthopäische Effizienz mit den ästhetischen Bedürfnissen eines Teenagers für seinen Lebensalltag.


Dr. Oskay

Als interessierter Kieferorthopäde besuche ich regelmäßig Fortbildungen, um mich über neue Behandlungsmethoden zu informieren.